Social Recruiting 2027 dreht sich aus unserer Sicht um fünf Punkte: Kurzvideos im Hochformat, die auf TikTok, Instagram und YouTube zugleich funktionieren, echte Mitarbeitende als Gesichter, enge regionale Ausspielung, Audio als Ergänzung und die Kosten pro Bewerbung als Maßstab. Belegte Zahlen nennen wir mit Quelle, alles andere kennzeichnen wir als Einschätzung.
Die JIM-Studie 2025 des mpfs befragt jedes Jahr 12- bis 19-Jährige zu ihrer Mediennutzung. 2025 lagen WhatsApp und Instagram vorn; bei der Frage nach den wichtigsten Apps rückte Snapchat erstmals seit 2017 wieder vor TikTok. Für Azubi-Recruiting heißt das: Es gibt nicht die eine Plattform.
Unsere Einschätzung: Statt für jede Plattform eigene Videos zu drehen, produzieren wir im Hochformat und spielen dieselben Inhalte auf TikTok, Instagram und YouTube aus. Für Fachkräfte kommen eher Instagram und YouTube in Frage, für Schüler:innen zusätzlich TikTok.
Unsere Einschätzung aus Projekten: Menschen glauben Menschen, die den Job wirklich machen. Azubis, die ihren Alltag zeigen, und Fachkräfte, die erklären, warum sie geblieben sind, wirken glaubwürdiger als jede Imagekampagne.
Wie Sie Auszubildende dafür gewinnen und vorbereiten, beschreibt die Seite Azubis als Creator. Mit einem Drehtag entstehen dafür 20–24 Kurzvideos, sodass mehrere Personen und Botschaften zu Wort kommen.
Aus unserer Erfahrung kommen gerade Azubis meist aus dem Umkreis des Standorts. Wir spielen Videos und Spots deshalb nach Stadt, Postleitzahl oder Umkreis und nach Altersgruppe aus.
Ein Beispiel: Für Hundhausen Casting in Schwerte lief ein TikTok Boost an 16- bis 27-Jährige im Umkreis von 30 Kilometern.
Hundhausen Casting, Schwerte: Azubi-Recruiting für Gießereimechaniker*innen, regional ausgespielt als TikTok Boost. Zum Kundenprojekt
Spotify ist kein klassisches soziales Netzwerk, ergänzt Social Recruiting aber gut: Ein Spot erreicht Menschen im Bus, beim Sport oder bei der Arbeit. Für die Polizei Brandenburg erreichte eine Kampagne mit 500 € Werbebudget 67.723 Personen, 82,5 % hörten den Spot komplett.
Der Einstieg ist eine Testkampagne für 650 € netto inklusive Spot. Mehr unter Recruiting mit Spotify-Werbung.
An Bewerbungen und Kosten pro Bewerbung. Views und Likes zeigen nur, ob ein Video gesehen wird – nicht, ob jemand anfängt. Deshalb führen wir jedes Video zu einer Kurzbewerbung per Smartphone und werten monatlich aus.
Was das Ganze kostet, erklärt Social Recruiting: Kosten. Wie Sie die Trends in einen Jahresplan übertragen, zeigt Recruiting-Strategie 2027; Zahlen zum Ausbildungsmarkt finden Sie unter Ausbildungsmarketing Trends 2027.
Vom ersten Workshop bis zum laufenden Report – alles aus einer Hand.
Wir lernen Ihren Betrieb, Ihre Ausbildungsberufe und Ihre Zielgruppe kennen und legen Ziele, Kanäle und Budget fest.
Wir entwickeln Hooks, Botschaften und Skripte für Kurzvideos und Audio-Spots und stimmen alles mit Ihnen ab.
Wir drehen bei Ihnen im Betrieb – an einem Drehtag entstehen 20–24 Kurzvideos.
Wir schalten auf TikTok, Instagram, YouTube oder Spotify, optimieren laufend und schicken Ihnen jeden Monat einen Report.
Für junge Zielgruppen ja, aber nicht allein. Wir spielen dieselben Videos zusätzlich auf Instagram und YouTube aus.
Meist nicht. Hochformat-Videos funktionieren auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts; nur Texte und Ausspielung passen wir an.
Es hilft sehr, ist aber freiwillig. Wir bereiten alle vor, und wer nicht ins Bild möchte, muss das nicht.
Hier geht es um Entwicklungen und Formate. Was wir als Social Recruiting Agentur übernehmen, steht auf der Seite Social Recruiting Agentur.
Einmal im Jahr im vierten Quartal.
Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir, welche Kanäle und Formate zu Ihren offenen Stellen passen.