Eine Recruiting-Strategie für 2027 legt fest, wen Sie im Jahr gewinnen wollen, mit welcher Botschaft, über welche Kanäle, mit welchem Budget und woran Sie den Erfolg messen. Sie ist der Rahmen über einzelne Kampagnen hinweg. Am besten entsteht sie im vierten Quartal, damit sie rechtzeitig vor der wichtigsten Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart steht.
Eine Kampagne hat ein Ziel, eine Laufzeit und ein Budget – etwa zehn freie Ausbildungsplätze im Lager bis zum Sommer. Wie Sie so eine einzelne Kampagne planen, erklärt die Seite Recruiting-Kampagne planen. Die Strategie liegt eine Ebene darüber: Sie entscheidet, welche Kampagnen es im Jahr überhaupt gibt, in welcher Reihenfolge und mit welchem Anteil am Budget.
Ohne diesen Rahmen entstehen Maßnahmen oft spontan, wenn eine Stelle schon lange offen ist. Mit Strategie wissen Sie im Januar, wann welche Zielgruppe angesprochen wird, und können Drehtage, Freigaben und Budgets früh einplanen.
Ideen für einzelne Maßnahmen sammeln wir auf der Seite Ideen fürs Ausbildungsmarketing. In die Strategie gehören nur die, die zu Ihrem Bedarf und Budget passen.
Der Markt ist widersprüchlich. Laut Stepstone-Arbeitsmarktbriefing hat sich das Bewerbungsinteresse pro Anzeige von 2023 auf 2026 fast verdoppelt – Stepstone weist aber selbst darauf hin, dass mehr Klicks nicht automatisch passendere Bewerbungen bedeuten. Im Ausbildungsmarkt zeigt die DIHK-Ausbildungsumfrage 2026, dass rund jeder zweite befragte Betrieb 2025 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen konnte.
Dazu kommt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Sie sieht vor, dass Bewerber:innen vor dem Gespräch Informationen zum Einstiegsgehalt oder zur Gehaltsspanne erhalten. Das deutsche Umsetzungsgesetz stand bei Redaktionsschluss noch aus; laut Haufe (Stand Juni 2026) will die Bundesregierung es bis Anfang 2027 umsetzen. Unsere Einschätzung: Wer Gehaltsangaben ohnehin plant, sollte sie in Videos und Anzeigen von Anfang an mitdenken. Mehr dazu unter Recruiting Trends 2027.
Wir trennen drei Posten: Produktion, Werbebudget und Betreuung. Produktion fällt gebündelt an – an einem Drehtag entstehen 20–24 Kurzvideos, die sich über Monate ausspielen lassen. Das Werbebudget lässt sich dagegen flexibel auf die Phasen legen, in denen Ihre Zielgruppe Entscheidungen trifft.
Für Spotify gibt es feste Pakete: eine Testkampagne für 650 € netto mit einem Spot, Business mit vier Audio-Ads für 3.595 € und Premium mit zehn Audio-Ads für 8.700 €. Wie Sie die Kosten für Social Recruiting einordnen, lesen Sie unter Social Recruiting: Kosten.
Der folgende Plan ist ein Rahmen, kein fester Kalender. Ausbildungsstart, Ferien und Bewerbungsfristen unterscheiden sich je nach Bundesland, Branche und Betrieb – die konkreten Termine tragen wir im Workshop gemeinsam ein.
Vom ersten Workshop bis zum laufenden Report – alles aus einer Hand.
Wir lernen Ihren Betrieb, Ihre Ausbildungsberufe und Ihre Zielgruppe kennen und legen Ziele, Kanäle und Budget fest.
Wir entwickeln Hooks, Botschaften und Skripte für Kurzvideos und Audio-Spots und stimmen alles mit Ihnen ab.
Wir drehen bei Ihnen im Betrieb – an einem Drehtag entstehen 20–24 Kurzvideos.
Wir schalten auf TikTok, Instagram, YouTube oder Spotify, optimieren laufend und schicken Ihnen jeden Monat einen Report.
Am besten im vierten Quartal 2026. Dann bleibt genug Zeit für Budgetfreigabe, Drehtag und erste Ausspielung, bevor die wichtige Bewerbungsphase beginnt.
Ja, nur kürzer. Für einen kleinen Betrieb reicht oft eine Seite: wen Sie suchen, mit welcher Botschaft, über welche zwei Kanäle und mit welchem Budget.
Die Strategie ist der Jahresrahmen, die Kampagne eine einzelne Maßnahme darin. Für die Planung einzelner Kampagnen gibt es unsere Seite Recruiting-Kampagne planen.
An Bewerbungen, Kosten pro Bewerbung und Einstellungen pro Kanal. Reichweite und Klicks sind nur Zwischenschritte.
Ja. Im Workshop legen wir Ziele, Kanäle und Budget fest und setzen danach Kurzvideos und Spotify-Spots um.
Im kostenlosen Erstgespräch skizzieren wir Ihren Jahresplan – mit Kanälen, Budget und den ersten Drehterminen.