Der Ausbildungsmarkt geht mit einem gemischten Bild ins Jahr 2027: weniger Ausbildungsverträge und mehr junge Menschen, die noch suchen – und gleichzeitig viele Betriebe, die nicht alle Plätze besetzen. Für das Ausbildungsmarketing heißt das aus unserer Sicht: nicht lauter werden, sondern passender. Diese Seite fasst belegte Zahlen zusammen und zeigt einen Jahresplan für den Ausbildungsstart 2027.
Laut BIBB wurden 2025 rund 476.000 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Das betriebliche Angebot sank auf 530.300 Stellen, die Nachfrage stieg auf 560.300.
Quelle: BIBB, Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 (10.12.2025). Stichtag 30. September 2025.
Die DIHK-Ausbildungsumfrage 2026 mit Antworten von über 14.000 Unternehmen zeigt die andere Seite: Rund jeder zweite befragte Betrieb konnte 2025 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen, 29 % bieten weniger Plätze an als im Vorjahr. Beide Zahlen widersprechen sich nicht – das BIBB zählt Stellen, die DIHK befragt Betriebe.
Die Studie Azubi-Recruiting Trends 2026 von u-form Testsysteme mit über 9.500 befragten Azubis, dual Studierenden und Schüler:innen meldet: Nur noch 29 % der Bewerbenden erhielten zwei oder mehr Ausbildungsangebote, im Vorjahr waren es 42 %. Gleichzeitig gaben 34 % der befragten Ausbildungsbetriebe an, 2025 nicht alle Plätze besetzt zu haben. Mehr dazu bei AUBI-plus.
Unsere Einschätzung: Bewerber:innen haben weniger Auswahl, Betriebe aber nicht automatisch mehr passende Bewerbungen. Wer konkret zeigt, wie die Ausbildung abläuft, erreicht die Jugendlichen, die wirklich zu ihm passen.
Diese Punkte sind unsere Einschätzung, keine Prognose. Konkrete Maßnahmen finden Sie unter Ideen fürs Ausbildungsmarketing, die Ansprache junger Zielgruppen unter Gen Z im Recruiting ansprechen.
Viele Ausbildungen beginnen im August oder September. Die genauen Termine, Ferien und Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Bundesland und Beruf – deshalb ist dieser Plan ein Rahmen, den wir mit Ihnen konkretisieren.
Vom ersten Workshop bis zum laufenden Report – alles aus einer Hand.
Wir lernen Ihren Betrieb, Ihre Ausbildungsberufe und Ihre Zielgruppe kennen und legen Ziele, Kanäle und Budget fest.
Wir entwickeln Hooks, Botschaften und Skripte für Kurzvideos und Audio-Spots und stimmen alles mit Ihnen ab.
Wir drehen bei Ihnen im Betrieb – an einem Drehtag entstehen 20–24 Kurzvideos.
Wir schalten auf TikTok, Instagram, YouTube oder Spotify, optimieren laufend und schicken Ihnen jeden Monat einen Report.
Vom BIBB, aus der DIHK-Ausbildungsumfrage 2026 und aus der Studie Azubi-Recruiting Trends 2026. Wir verlinken die Quellen direkt im Text.
Das BIBB zählt Ausbildungsstellen zum Stichtag 30. September, die DIHK fragt Betriebe, ob sie alle Plätze besetzen konnten. Es sind zwei verschiedene Blickwinkel.
Nein. Kurzvideos brauchen vom Workshop bis zum Drehtag meist nur wenige Wochen, Spotify-Spots sind oft in wenigen Tagen live.
Hier geht es um Zahlen, Einordnung und Jahresplanung. Die Seite Ideen fürs Ausbildungsmarketing sammelt konkrete Maßnahmen.
Jedes Jahr im vierten Quartal, sobald die neuen Zahlen zum Ausbildungsmarkt vorliegen.
Im kostenlosen Erstgespräch planen wir Ihre Ausbildungskampagne – vom Drehtag bis zur regionalen Ausspielung.