Azubi-Recruiting Trends

Ausbildungsmarketing Trends 2027 – Zahlen, Einordnung, Jahresplan.

Der Ausbildungsmarkt geht mit einem gemischten Bild ins Jahr 2027: weniger Ausbildungsverträge und mehr junge Menschen, die noch suchen – und gleichzeitig viele Betriebe, die nicht alle Plätze besetzen. Für das Ausbildungsmarketing heißt das aus unserer Sicht: nicht lauter werden, sondern passender. Diese Seite fasst belegte Zahlen zusammen und zeigt einen Jahresplan für den Ausbildungsstart 2027.

Das Wichtigste in Kürze
  • ✓
    BIBB: rund 476.000 neue Ausbildungsverträge 2025, 2,1 % weniger als im Vorjahr.
  • ✓
    DIHK: rund jeder zweite befragte Betrieb konnte 2025 nicht alle Plätze besetzen.
  • ✓
    Studie Azubi-Recruiting Trends 2026: nur 29 % der Bewerbenden erhielten zwei oder mehr Angebote.
  • ✓
    Einordnung: Passung wird wichtiger als Reichweite.
  • ✓
    Planung: im vierten Quartal für den Ausbildungsstart im Folgejahr.
Zahlen

Wie steht der Ausbildungsmarkt vor 2027 da?

Laut BIBB wurden 2025 rund 476.000 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Das betriebliche Angebot sank auf 530.300 Stellen, die Nachfrage stieg auf 560.300.

rund 476.000
neue Ausbildungsverträge 2025 (−2,1 %)
54.400
unbesetzte Ausbildungsstellen am 30.09.2025
84.400
junge Menschen noch auf der Suche

Quelle: BIBB, Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 (10.12.2025). Stichtag 30. September 2025.

Die DIHK-Ausbildungsumfrage 2026 mit Antworten von über 14.000 Unternehmen zeigt die andere Seite: Rund jeder zweite befragte Betrieb konnte 2025 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen, 29 % bieten weniger Plätze an als im Vorjahr. Beide Zahlen widersprechen sich nicht – das BIBB zählt Stellen, die DIHK befragt Betriebe.

Bewerbende

Was hat sich für Bewerber:innen verändert?

Die Studie Azubi-Recruiting Trends 2026 von u-form Testsysteme mit über 9.500 befragten Azubis, dual Studierenden und Schüler:innen meldet: Nur noch 29 % der Bewerbenden erhielten zwei oder mehr Ausbildungsangebote, im Vorjahr waren es 42 %. Gleichzeitig gaben 34 % der befragten Ausbildungsbetriebe an, 2025 nicht alle Plätze besetzt zu haben. Mehr dazu bei AUBI-plus.

Unsere Einschätzung: Bewerber:innen haben weniger Auswahl, Betriebe aber nicht automatisch mehr passende Bewerbungen. Wer konkret zeigt, wie die Ausbildung abläuft, erreicht die Jugendlichen, die wirklich zu ihm passen.

Einordnung

Welche Trends leiten wir daraus für 2027 ab?

  • ✓
    Passung statt Masse: ehrliche Einblicke in Alltag, Team und Anforderungen.
  • ✓
    Regional statt bundesweit: Ausspielung nach Umkreis, Postleitzahl und Altersgruppe.
  • ✓
    Azubis als Gesichter: Gleichaltrige erklären die Ausbildung glaubwürdiger als jede Anzeige.
  • ✓
    Eltern mitdenken: Sie sind bei der Berufswahl oft Ansprechpartner.
  • ✓
    Kurze Wege: Kurzbewerbung per Smartphone und schnelle Rückmeldung.
  • ✓
    Früher starten: Planung im vierten Quartal statt Notmaßnahmen im Sommer.

Diese Punkte sind unsere Einschätzung, keine Prognose. Konkrete Maßnahmen finden Sie unter Ideen fürs Ausbildungsmarketing, die Ansprache junger Zielgruppen unter Gen Z im Recruiting ansprechen.

Jahresplan

Jahresplan für den Ausbildungsstart 2027

Viele Ausbildungen beginnen im August oder September. Die genauen Termine, Ferien und Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Bundesland und Beruf – deshalb ist dieser Plan ein Rahmen, den wir mit Ihnen konkretisieren.

  • ✓
    Oktober bis Dezember 2026: Ausbildungsberufe und Platzzahl für 2027 festlegen, Botschaften und Budget planen.
  • ✓
    Januar und Februar 2027: Drehtag mit Ihren Azubis, Kurzbewerbung einrichten.
  • ✓
    März bis Mai 2027: Kurzvideos regional ausspielen, Praktika und Schnuppertage anbieten.
  • ✓
    Juni und Juli 2027: Restplätze mit einem Spotify-Spot nachbewerben, der meist in wenigen Tagen live ist.
  • ✓
    August und September 2027: Ausbildungsstart, neue Azubis für Videos fürs nächste Jahr gewinnen.
  • ✓
    Oktober bis Dezember 2027: Auswertung und Planung für den Ausbildungsstart 2028.
Ablauf

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

Vom ersten Workshop bis zum laufenden Report – alles aus einer Hand.

Schritt 01

Kickoff & Workshop

Wir lernen Ihren Betrieb, Ihre Ausbildungsberufe und Ihre Zielgruppe kennen und legen Ziele, Kanäle und Budget fest.

Schritt 02

Konzept & Skripte

Wir entwickeln Hooks, Botschaften und Skripte für Kurzvideos und Audio-Spots und stimmen alles mit Ihnen ab.

Schritt 03

Drehtag vor Ort

Wir drehen bei Ihnen im Betrieb – an einem Drehtag entstehen 20–24 Kurzvideos.

Schritt 04

Ausspielen & Report

Wir schalten auf TikTok, Instagram, YouTube oder Spotify, optimieren laufend und schicken Ihnen jeden Monat einen Report.

FAQ

Häufige Fragen

Woher stammen die Zahlen?

Vom BIBB, aus der DIHK-Ausbildungsumfrage 2026 und aus der Studie Azubi-Recruiting Trends 2026. Wir verlinken die Quellen direkt im Text.

Warum unterscheiden sich BIBB- und DIHK-Zahlen?

Das BIBB zählt Ausbildungsstellen zum Stichtag 30. September, die DIHK fragt Betriebe, ob sie alle Plätze besetzen konnten. Es sind zwei verschiedene Blickwinkel.

Ist es für den Ausbildungsstart 2027 schon zu spät?

Nein. Kurzvideos brauchen vom Workshop bis zum Drehtag meist nur wenige Wochen, Spotify-Spots sind oft in wenigen Tagen live.

Was ist der Unterschied zur Seite mit Ideen?

Hier geht es um Zahlen, Einordnung und Jahresplanung. Die Seite Ideen fürs Ausbildungsmarketing sammelt konkrete Maßnahmen.

Wann wird die Seite aktualisiert?

Jedes Jahr im vierten Quartal, sobald die neuen Zahlen zum Ausbildungsmarkt vorliegen.

Starten Sie jetzt in den Ausbildungsjahrgang 2027.

Im kostenlosen Erstgespräch planen wir Ihre Ausbildungskampagne – vom Drehtag bis zur regionalen Ausspielung.