Texteinblendungen, Untertitel und Call-to-Action werden in Kurzvideos oft von Buttons und Beschreibung verdeckt. So planen Sie Safe Zones für TikTok, Reels und Shorts.

Wo gehört Text in einem Kurzvideo hin? In die Mitte des Bildes. Oben liegen bei TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts Konto- und Navigationsleisten, rechts die Buttons für Like, Kommentar und Teilen, unten Profilname, Beschreibung und bei Anzeigen der Call-to-Action-Button. Was dort steht, wird verdeckt. Der Bereich, der frei von diesen Elementen bleibt, heißt Safe Zone – wer ihn beim Dreh und im Schnitt einplant, sorgt dafür, dass Botschaft und Bewerbungsaufruf auch wirklich ankommen.
Das Wichtigste in Kürze: Texte, Untertitel und Gesichter gehören in den mittleren Bereich des 9:16-Bildes. Oberer Rand, rechter Rand und das untere Drittel bleiben frei – und vor dem Veröffentlichen prüfen Sie das Video in der Vorschau der jeweiligen App.
Safe Zones sind die Bereiche eines Hochformat-Videos, die beim Abspielen in der App nicht von Bedienelementen überlagert werden. Das Video selbst füllt den ganzen Bildschirm, aber die Apps legen ihre Oberfläche darüber:
Die genaue Größe dieser Elemente unterscheidet sich je nach Plattform, Gerät und ob es sich um einen normalen Beitrag oder eine Anzeige handelt. Deshalb ist es sinnvoller, mit einem großzügigen Puffer zu arbeiten, als auf den Pixel genau zu planen.
Als einfache Faustregel für alle drei Plattformen gilt:
Besonders kritisch ist das untere Drittel bei bezahlter Ausspielung: Anzeigen zeigen dort zusätzlich einen Button und oft eine längere Beschreibung. Ein Untertitel, der im organischen Beitrag noch lesbar ist, kann in der Anzeige verschwinden.
Das Grundprinzip ist überall gleich, die Details nicht:
Wenn Sie ein Video aus einem Dreh auf allen drei Plattformen nutzen, planen Sie die Texte für die strengste Variante, also mit viel Abstand unten und rechts. Welche Plattform sich für welche Zielgruppe eignet, lesen Sie im Vergleich von Reels, TikTok und Shorts.
Gerade im Recruiting tragen Untertitel und Call-to-Action die wichtigsten Informationen: Welcher Beruf, wo, und wie bewirbt man sich? Diese Punkte helfen:
Wie Sie den Call-to-Action formulieren und was nach dem Klick passieren sollte, zeigt unser Beitrag Vom View zur Bewerbung.
Viele Probleme entstehen nicht im Schnitt, sondern bei der Aufnahme. Darauf sollten Sie achten:
So entsteht Material, das sich ohne Kompromisse für TikTok, Reels und Shorts schneiden lässt. Wie ein Drehtag dafür aufgebaut ist, lesen Sie in Ein Drehtag, 20–24 Kurzvideos.
Die Plattformen veröffentlichen für Anzeigen eigene Vorlagen und Hinweise, die sich aber mit App-Updates ändern können. Für die Praxis reicht ein großzügiger Puffer an den Rändern plus ein Test in der App-Vorschau.
Ja, wenn Texte und Untertitel mittig sitzen. Wer für die strengste Plattform plant, kann dieselbe Datei überall verwenden und passt nur Beschreibung und Musik an.
Sie sind ein guter Anfang, die Position können Sie aber nur begrenzt steuern. Für Recruiting-Videos mit Fachbegriffen und Berufsbezeichnungen lohnt sich ein kurzer Korrekturblick oder eigene Untertitel im Schnitt.
Ja. Instagram zeigt Reels im Profilraster zugeschnitten, und auch die anderen Plattformen zeigen Vorschaubilder in verschiedenen Ausschnitten. Text im Titelbild deshalb mittig setzen.
Sie möchten Kurzvideos, die auf jeder Plattform sauber aussehen? Mehr zu unseren Kurzvideos für Recruiting und Marken, zum Recruiting-Video erstellen lassen und zum Instagram-Recruiting.
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