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October 23, 2026

Kurzvideos für Handwerk und Industrie: Recruiting dort, wo Fachkräfte scrollen

Warum Handwerk und Industrie mit Kurzvideos aus dem echten Arbeitsalltag punkten und wie Hundhausen Casting so 56 Bewerbungen gewann.

Kurzvideos für Handwerk und Industrie: Recruiting dort, wo Fachkräfte scrollen

Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen finden Fachkräfte und Azubis über Social Media, wenn sie zeigen, wie die Arbeit wirklich aussieht: Funken, Maschinen, Werkstatt und Team, in kurzen Hochformat-Videos, gezielt in der Region ausgespielt. Wie gut das funktioniert, zeigt Hundhausen Casting: Ein einziges TikTok-Video brachte 56 Bewerbungen für 8 € pro Bewerbung.

Das Wichtigste in Kürze: Handwerk und Industrie haben die stärksten Bilder. Wer sie mit echten Mitarbeitenden zeigt und regional bewirbt, erreicht junge Menschen und Fachkräfte dort, wo sie täglich scrollen.

Warum sind Kurzvideos für Handwerk und Industrie so wirksam?

Viele junge Menschen haben keine genaue Vorstellung davon, was ein Gießereimechaniker, eine Anlagenmechanikerin oder ein Zerspaner den ganzen Tag macht. Eine Stellenanzeige erklärt das in Stichpunkten. Ein Video zeigt es in 20 Sekunden.

Dazu kommt: Handwerk und Industrie liefern Motive, die im Feed sofort auffallen. Glühendes Metall, schwere Maschinen, präzise Handgriffe. Was für Ihre Mitarbeitenden Alltag ist, wirkt auf dem Smartphone spannend. Diesen Vorteil haben Bürojobs nicht. Wie Sie das gezielt für die Personalsuche nutzen, zeigen wir auf der Seite Mitarbeiter finden im Handwerk.

Wo scrollen Fachkräfte und Azubis?

Ihre Zielgruppe ist nicht auf einer einzigen Plattform. Grob lässt sich unterscheiden:

  • Schülerinnen und Schüler, Azubis: vor allem TikTok und Instagram Reels
  • Junge Fachkräfte: Instagram, TikTok und YouTube Shorts
  • Erfahrene Fachkräfte: zusätzlich Facebook und Instagram

Die gute Nachricht: Ein Kurzvideo im Hochformat lässt sich auf allen diesen Kanälen einsetzen. Sie produzieren einmal und spielen dort aus, wo Ihre Zielgruppe ist.

Was hat bei Hundhausen Casting funktioniert?

Hundhausen Casting in Schwerte suchte Auszubildende als Gießereimechaniker*in und Technische Modellbauzeichner (m/w/d). Zielgruppe waren 16- bis 27-Jährige im Umkreis von 30 Kilometern. Wir haben direkt in der Gießerei gedreht, mit echten Mitarbeitenden, echten Maschinen und echten Arbeitsabläufen. Das Video wurde per TikTok Boost gezielt an die Zielgruppe in der Region ausgespielt.

Das Ergebnis eines einzigen Videos:

  • 56 Bewerbungen
  • 8 € Kosten pro Bewerbung
  • 176.903 Impressionen
  • 169.240 erreichte Konten

Die ausführliche Fallstudie finden Sie hier: Azubi-Recruiting auf TikTok: Wie ein Video 56 Bewerbungen brachte.

Welche Videoformate eignen sich für Handwerk und Industrie?

  • Vorstellung im Arbeitsalltag: So beginnt unser Video für Hundhausen: „Ich bin der Furkan.“ Eine Person, ein Arbeitsplatz, ein klarer Einstieg.
  • Ein Tag in der Ausbildung: Vom Stempeln über die Mittagspause bis zum Feierabend.
  • Das beeindruckende Detail: Ein Arbeitsschritt, der staunen lässt, mit einer kurzen Erklärung.
  • Fragen an Azubis: Was verdient man, wie ist das Team, war die Entscheidung richtig?
  • Vorher und nachher: Vom Rohteil zum fertigen Produkt in wenigen Sekunden.

Wichtig ist der Anfang. Lange Intros mit Logo kosten Zuschauer. Die ersten Sekunden müssen neugierig machen. Mehr dazu in unserem Beitrag über Hooks für Kurzvideos.

Was brauchen Betriebe für den Start?

Weniger, als viele denken. Sie brauchen keinen eigenen Social-Media-Mitarbeiter und keinen großen Account. Was Sie brauchen:

  • Zwei bis drei Mitarbeitende, die bereit sind, vor die Kamera zu gehen. Gern Azubis.
  • Einen Drehtag, an dem Produktion oder Werkstatt normal laufen. Echte Arbeit wirkt besser als gestellte Szenen.
  • Eine klare Zielgruppe: Welche Berufe, welches Alter, welcher Umkreis?
  • Einen einfachen Bewerbungsweg: Kurzformular, Telefonnummer oder Messenger statt langem Anschreiben.

An einem Drehtag entstehen bei uns 20 bis 24 Kurzvideos. Das reicht für Monate und ermöglicht, mehrere Varianten zu testen. Wie wir den Tag planen, lesen Sie in Ein Drehtag, 20–24 Kurzvideos.

Wie misst man den Erfolg im Handwerks-Recruiting?

Likes sind schön, aber nicht das Ziel. Entscheidend sind diese Kennzahlen:

  • Reichweite in der Region: Zeigt, wie viele Menschen im Einzugsgebiet das Video gesehen haben.
  • Wiedergabedauer: Zeigt, ob das Video interessant genug ist, um dranzubleiben.
  • Klicks auf den Bewerbungslink: Zeigen, wie viele aktiv mehr erfahren wollen.
  • Bewerbungen: Sie sind das eigentliche Ziel.
  • Kosten pro Bewerbung: Zeigen, wie effizient das Budget eingesetzt wurde.

Nicht jedes Video zündet gleich. Deshalb testen wir mehrere Videos parallel und setzen das Werbebudget auf die stärksten.

Häufige Fragen zum Recruiting mit Kurzvideos in Handwerk und Industrie

Funktioniert das auch für kleine Handwerksbetriebe?

Ja. Gerade kleine Betriebe profitieren, weil sie mit echten Gesichtern und kurzen Wegen punkten. Die regionale Ausspielung sorgt dafür, dass kein Budget außerhalb des Einzugsgebiets verloren geht.

Brauchen wir einen eigenen TikTok-Account mit vielen Followern?

Nein. Über bezahlte Ausspielung erreichen die Videos die Zielgruppe auch ohne große Followerschaft. Bei Hundhausen kamen die 56 Bewerbungen über ein beworbenes Video.

Wie lange dauert es bis zu den ersten Bewerbungen?

Das hängt von Beruf, Region und Budget ab. Sobald die Videos beworben werden, sehen Sie in den Zahlen schnell, welche Ansprache funktioniert.

Sie wollen Fachkräfte und Azubis dort erreichen, wo sie scrollen? Mehr zu unseren Kurzvideos für Recruiting und Marken und zum Ausbildungsmarketing im Handwerk.

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